Transformation durch Kooperation: Grün eine Voraussetzung für Gesundheitsdörfer

Gesundheitsdörfer und ihr Potential für das Miteinander von Stadt und Land bei der Gestaltung einer an Menschen orientierten Zukunft war das Thema von Günter Hubmeier’s Präsentation (Initiative Zivilgesellschaft / BewusstSEINswelt). Damit wurde klar, dass die nachhaltige Entwicklung gemäß SDG 3, Gesundheit und Wohlbefinden, das Thema wirkungsorientierte Gesundheitsförderung ganzheitlich integriert .

Günter Hubmeier bezieht sich bestehende Kritik, wonach das aktuelle Gesundheitswesen (am Krank-sein orientiert) an seine Grenzen stößt. Es sollte umfassender sein und Prävention stärker inkludieren. Dazu gehört eine gesunde Umwelt. Die Eigenverantwortung der Menschen für ihre Gesundheit brauche neues Bewusstsein, Begleitung und den entsprechenden Rahmen. Im Dorf sieht er diesen. Gesundheitsdörfer sind demnach:

  • Dörfer, wo sich Menschen selbstverantwortlich in und mit der Natur ihrer Gesundheit widmen (können);
  • ein Ort mit Fokus auf Gesundheit, Ganzheit und Nachhaltigkeit;
  • ein Ort der Begegnung, Erfahrung, Entwicklung und Heilung, wobei die bestmögliche Entfaltung und Förderung jeder/s Einzelnen im Mittelpunkt stehen;
  • ein Dorf, in dem die Natur als Heilerin betrachtet wird und das Dorf sich in seiner Bauweise, seiner Lebensform und seinem Verhalten im Einklang mit der natürlichen Umwelt bringt: “Der stärkste Partner für die eigenverantwortliche Gesundheitsförderung ist der benachbarte Naturraum”.

Green Care bietet hierfür bereits jetzt einen Ansatz. Der Greencare Masterplan fasst im wesentlichen zusammen, was die BewusstSEINswelt anstrebt. Aktive Kooperationen zur Realisierung der Bewusstseinswelt im Dunkelsteinerwald in der Wachau werden noch gesucht. Die Präsentation ist auf der Website www.bewusstseinswelt.at zum download und zur nachlese bereitgestellt.

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