Transition for Future

Transition for Future

Die großartige Aktion “Dein Ort für die Zukunft” spricht genau im Kern die Idee der Transition Bewegung an. Wandel muss vor allem vor Ort passieren, dort wo die Menschen ihr Lebensumfeld gestalten. In Friesach in Kärnten versammelten sich zwischen 20.-22.September 2019 zahlreiche Transition Initiativen aus Österreich sowie UnterstützerInnen und setzten ein klares Zeichen für Transition for Future. Zusätzlich wurde der Tag der nachhaltigen Gemeinden gefeiert.

© Sascha Pseiner

Was ist Transition?

Ideen, die im kleinen Umfeld funktionieren, können Lösungen für die großen Probleme der Welt sein. Bei ihren Initiativen und Projekten hat die Transition-Bewegung stets Werte wie Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Kooperation und ökologisches Bewusstsein im Fokus – für die Gestaltung einer Welt, wie wir sie unseren Kindern wünschen.

© Sascha Pseiner

Generationen- und milieuübergreifend gestalten wir den sozioökologischen Wandel aktiv als eine internationale, zivilgesellschaftliche Basisbewegung mit dem Ziel einer zukunftsfähigen Gesellschaft.

“Transition Initiativen” sind zivilgesellschaftliche Basisinitiativen, die kreativ und konstruktiv mit gegenwärtigen Herausforderungen umgehen und kraftvolle Visionen und positive Zukunftsperspektiven entwickeln.

© Sascha Pseiner

“Transition“ [ Wandel, Übergang ] zu einer krisenfesten und zukunftsfähigen Gesellschaft … auch für nachfolgende Generationen!

Angesichts einer „Welt im Wandel“ mit großen Umbrüchen in Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt und Politik, wollen wir Alternativen aufzeigen und damit Mut machen, gemeinsam aktiv zu werden und Krisen auch als Entwicklungschancen anzunehmen und gemeinsam nach lokalen und regionalen Gestaltungsspielräumen zu suchen.

© Sascha Pseiner

Die Welt ist voller Lösungen!

Nachlese und Dokumentation

Am Dienstag, den 25.06.2019, kamen rund 70 Transformationsbewegte aus Praxis und Hochschule in der Aula der Universität Graz zusammen, um über Möglichkeiten transdisziplinärer Kooperationen im Bereich Stadt- und Regionalentwicklung zu sprechen und erste Schritte in diese Richtung zu setzen.

Hier geht’s zur Dokumentation.

Zu Beginn hieß es jedoch, kurz inne halten und träumen: wohin wollen wir eigentlich gehen?

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Transition Initiativen Gesundheits-Check-Monat

Der Transition-Gesundheits-Check ist ein großartiges Werkzeug, Eurer Gruppe bei der Analyse zu helfen, was bei Euch gut läuft und welche Bereiche Ihr weiterentwickeln könntet, um Eure Transition-Gruppe effektiver zu gestalten.

Der Health-Check dauert ca. 1 bis 3 Stunden und kann im Rahmen eines Initiativentreffens abgehalten werden.  Ein Leitfaden ist hier zu finden.

Der März 2019 wird zu einem globalen Gesundheits-Check-Monat aufgerufen: Facebook-Veranstaltung. Transition Austria ruft im April 2019 dazu auf.

Das internationale Transition Netzwerk möchte darüber hinaus einen Gesamtüberblick über die Transition Initiativen bekommen. Das heißt, wenn ihr eure Ergebnisse teilen möchtet, schickt diese an kontakt {at] transition [punkt] at.  Wir leiten sie an das Transition Network weiter.  Oder ihr trägt in hier ein, nach dem ihr euch registriert habt.

Wir wünschen euch viel Erfolg.

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The Transition Movement Organizational Handbook

The purpose of this handbook is to describe, in the simplest way possible, how we collaborate and connect at levels beyond local Transition Initiatives.

This is to share inspiration, ideas and learning, support each other emotionally and take action together so that Transition can thrive not only in every place where initiatives emerge, but also influence global systemic changes that will establish regenerative human cultures everywhere.

Transition is a culture change movement

Leitfaden für Entscheidungsfindung in Gruppen

Warum dieser Leitfaden?
Viele Gruppen, die sich für den Gesellschaftswandel engagieren, möchten sich von hierarchischen Entscheidungsmustern verabschieden. Doch was ist die Alternative? Darf und muss jede_r bei jeder Entscheidung mitreden? Setzt sich die lauteste Person durch? Oder setzen sich die Menschen durch, die einfach Fakten schaffen? Wenn in einer Gruppe nicht geklärt ist, wie man zu Entscheidungen kommt, dann ist es nicht verwunderlich, wenn Konflikte auftreten.
Die gute Nachricht ist: Ihr seid nicht die ersten, die sich Gedanken darüber machen – es gibt bewährte Verfahren für unterschiedliche Situationen. Je nach Bedeutung und Tragweite eignen sich andere Verfahren.
Zwei Fragen helfen, das geeignete Verfahren auszuwählen:

  •  Wie wichtig ist die Entscheidung?
  •  Und wer ist davon betroffen?

Wenn man nur einen Termin vereinbaren will, dann reicht eine spontane Vereinbarung. Es gibt Entscheidungen, die von einer Person allein, durch eine Untergruppe oder auch Online Umfrage getroffen werden können, das spart Zeit. Es gibt aber auch Entscheidungen, die von allen mitgetragen werden müssen.

Offener Lernraum Attemsgarten (Graz)

Gemeinschaftsgärten sind Räume der Begegnung und ökologische Nischen. Des Weiteren werden in ihnen Lebensmittel angebaut. Sie unterstützen mit ihren partizipativen Charakter und ihren Grassroots-Zugang den Gedanken von Transition

Fotoserie: Offener Lernraum Attemsgarten (OLA)

Der OLA an der Uni Graz ist ein Beispiel für die Verknüpfung von informeller und nonformaler Bildung. Er ist ein Ort des Austausches und Naschgarten mit Raritäten zu gleich. Er ist die Nahtstelle zwischen der Universität und ihrem nachbarschaftlichen Umfeld.

Nationalpark Plitvicer Seen

Wir starten mit einer Fotodatenbank für Wandelinitiativen. Sie können unter der angegebenen Lizenz gerne weiterverwendet werden. Sie werden zu verschiedenen Themen gesammelt und sollen Inspirationen geben, z.B. über Natur, Menschen, Kultur, …

Fotoserie: Nationalpark Plitvicer Seen, HR

Der älteste und größte Nationalpark in Kroatien bietet eine wunderbare Schönheit. Der Tourismus ist ein wichtiger ökonomischer Faktor mit positiven und negativen Effekten für die Region. Viele Arbeitsplätze sind jedoch von der Saison abhängig. Dies macht die stark vom Bevölkerungsrückgang betroffene ländliche Region nicht sehr attraktiv. Dabei gäbe es viele Potentiale für eine Revitalisierung der Region. Warum nicht mit dem Transition-Ansatz einen Versuch wagen?